trauung
„Willst du mich heiraten?“ Diese schöne Frage werden Sie möglicherweise schon miteinander bejaht haben, wenn Sie diese Seite aufgerufen haben. Sie beide trauen sich. Sie trauen sich zu, Ihren Weg verbindlich zu zweit zu gehen. Sie trauen sich, Ihre Liebe und Treue vor dem „Trau“-Altar Ihrer Kirche zu bekennen und den Bund des Lebens unter den Segen Gottes zu stellen. Wir freuen uns über Ihren Entschluss und möchten Sie darin bestärken. Wenden Sie sich an Ihre/n Pfarrer/in. Sie können mit ihm/ihr vorab erste Fragen klären, Ihre Trauung anmelden und ein Traugespräch vereinbaren, an dem Sie in Ruhe über die Trauung und den Ablauf der Trauung ins Gespräch kommen können. (Sie können vor dem ersten Gespräch mit Ihrer/n Pfarrerin im Gemeindeamt klären (Tel.: 02841/889980), ob sich der von Ihnen gewünschte Trautermin in der Stadtkirche ermöglichen läßt)
Einige wichtige Informationen haben wir zusammengestellt:
Die Kirche freut sich über jedes Paar, das sich trauen lassen möchte. Vorausgesetzt wird bei jeder kirchlichen Trauung, dass die Ehe zuvor vor dem Standesamt geschlossen wird.
Sie sind Mitglied der Evangelischen Kirche
Wenn Sie beide zur Evangelischen Kirche gehören, ist es am leichtesten, sich für eine kirchliche Trauung anzumelden.
Sie gehören verschiedenen Konfessionen an
Wenn einer von Ihnen katholisch ist, können Sie vom zuständigen katholischen Pfarramt eine "Dispens" bekommen, eine schriftliche Genehmigung zur Trauung in einer evangelischen Kirche. Damit ist ihre Ehe auch im Sinn der katholischen Kirche gültig. Möglich ist es auch, dass sich Geistliche beider Kirchen an Ihrer Trauung beteiligen. Ähnlich verhält es sich, wenn einer von Ihnen Mitglied einer Freikirche ist.
Nur einer von Ihnen ist Kirchenmitglied
Häufig kommt es vor, dass von den Traupaaren nur einer in der Kirche, der andere dagegen ausgetreten oder gar nicht getauft ist, manchmal auch einer anderen Religion angehört. In diesem Fall können Sie einen Gottesdienst anlässlich der Eheschließung feiern, wenn der nichtchristliche Partner ausdrücklich zustimmt und erklärt, den evangelischen Glauben des Partners, der Partnerin zu achten und auch bei der Erziehung der Kinder nicht zu behindern. Wie dies im Gottesdienst zum Ausdruck kommen kann, besprechen Sie mit ihrer Pastorin, Ihrem Pastor.
Der Trauspruch
Zu einer kirchlichen Trauung gehört ein biblischer Trauspruch, den Sie sich selbst aussuchen können. Es lohnt sich, zu zweit in der Bibel zu blättern und den einen oder anderen Vers abzuwägen, bis schließlich ein "gemeinsamer" Vers gefunden ist, der Ihrer Vorstellung entspricht. In vielen Bibelausgaben sind die wichtigsten Verse im Druck hervorgehoben. Eine Sammlung von Trausprüchen finden Sie unter:
Trauspruch.de
Fotografieren / Filmen
Wir bitten Sie freundlich, während der Trauung nicht zu fotografieren. Das Blitzen stört den Gottesdienst. Sie können gerne nach der Trauung ein Foto in der Kirche machen. Wenn Sie einen Video drehen wollen, steht dem auch nichts im Wege. Wir bitten nur darum, daß die filmende Person nicht im Altarraum hin- und herläuft, sondern von einem geeigneten Platz aus (z.B. Empore/Bank) filmt.
Können Angehörige und Freunde bei der Trauung in der Kirche mitwirken?
Ja. Die Mitwirkung kann z. B. musikalisch, mit einer Ansprache, einer Aufführung oder in einem Gebet für das Brautpaar geschehen.
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